November 2, 2010

Den Garten vor dem ersten Schnee für Weihnachten schmücken

In der Woche vor dem ersten Advent wird zumeist der Garten für das Weihnachtsfest und die Adventszeit geschmückt. Nun kann es aber sein, dass dann die Bäume und Sträucher schon mit Schnee bedeckt sind, was das Schmücken nicht nur schwieriger, sondern auch gefährlicher macht. In der Regel stellt man beleuchtete Zierfiguren, zum Beispiel einen Rentierschlitten auf und hängt an passenden Stellen noch Lichterketten auf. Das Hantieren mit den Lichterketten wird schon schwer, wenn die Hände dabei halb abfrieren. Handschuhe schützen vor der Kälte, sind aber ein Hindernis bei genauer Arbeit, zum Beispiel dem Befestigen der Ösen an den Zweigen im Baum.

Die Rutschgefahr, beim Erklimmen von Leitern, beim Arbeiten vorne über das Balkongeländer gebeugt, wird mit jedem Grad, das es kälter wird, größer. Wer vom Dach her arbeiten will, um Weihnachtsdekoration am Haus herab hängen zu lassen, muss unbedingt auf frostfreies Wetter warten. Schon das feuchte, mit Laub bedeckte Dach kann Lebensgefahr bedeuten, die ein paar Lichter nun wirklich nicht rechtfertigen.

Ein kleiner Testlauf wird sicher nicht die überraschten Blicke der Nachbarn auf den Garten lenken, denn nach diesem ersten prüfenden Blick, ob alles sitzt und funktioniert, kann bis zum Abend vor dem ersten Advent alles wieder ausgesteckt werden. Nun bleibt noch genügend Zeit, alles zu perfektionieren, zum Beispiel mit Zeitschaltuhren, die in der Dämmerung die Weihnachtsstimmung im Garten einschalten und entweder in der Nacht oder am nächsten Morgen den Zauber auch wieder ausschalten. Warten bis auf die letzte Sekunde ist nicht die beste Wahl, wenn es um den weihnachtlichen Garten geht. Es kann sehr gefährlich werden, im Eifer von der Leiter zu rutschen oder ähnliches.