Oktober 4, 2010

Eine USB Grafikkarte verwenden

In einem Computer gibt es entweder eine Onboard Grafik oder eine eingebaute Grafikkarte, die allerdings gegenüber ihrer Kollegin deutlich besser abschneidet. Die Onboard Grafik ist tauglich, um mit einem PC zu arbeiten, im Netz zu surfen, aber nicht, um besondere grafische Ansprüche abzudecken. Das muss man dann schon mit einer entsprechenden Karte machen, die über einen eigenen Arbeitsspeicher verfügt und die auch schnelle Szenen in Filmen gut wiedergeben oder eine rasante Filmszene abspielen kann.

Kauft ein Kunde einen PC, der schon fertig zusammengestellt ist, muss er sich darüber im Klaren sein, was er damit alles anstellen will. Einfach einen Rechner zu kaufen, wenn dann einige Komponenten den Anforderungen nicht gewachsen sind: Das wäre mehr als unklug. Am besten unterhält man sich mit einem Verkäufer, welcher Rechner in Sachen Grafik so gut ausgestattet ist, wie man es eben für seine Zwecke benötigt. Die Bastler aus der Welt der Computer wissen genau, welche Grafikkarte mit welcher Leistung sie sich kaufen müssen, um beispielsweise Rollenspiele zocken oder den PC als Multimedia Center nutzen zu können.

Eine Grafikkarte muss es auch vertragen, wenn zwei oder mehr Monitore an ihr angeschlossen werden. Wer das mit seiner momentanen Ausstattung nicht realisieren kann, bestellt sich einfach eine externe USB Grafikkarte dazu, falls sein Rechner noch zu neu ist, um ihn komplett auszutauschen. Diese Grafikkarten „to go“ ist der Kompromiss zwischen minderer Ausrüstung und neuem Rechner und kostet keine 100 Euro, je nach Modell. Bei Bedarf wird sie angeschlossen, braucht man sie nicht mehr, packt man sie wieder weg. Wer allerdings einmal mit einem zweiten Monitor gearbeitet hat, wird diesen Zustand wohl kaum wieder ändern wollen. Beim nächsten PC Kauf kann man dann gleich auf die richtige Grafikkarte zum Einbau achten.